Stupa-Wahlen am 18. & 19. Januar 2012

Wir sind die grün-alternative Liste im Studierendenparlament und stehen für eine grüne, soziale, emanzipatorische, feministische und stachelige Politik an der Universität. Unser Leitbild ist die demokratische, soziale und freie Universität und nicht die Ausbildung von Eliten.

Wir fordern eine Universität, die allen Menschen offensteht. Deswegen muss es einen fairen Zugang zum Studium geben, sowie die Möglichkeit, dass jede_r einen Masterstudienplatz erhalten kann. Da bereits jetzt viele Menschen aus finanziellen Gründen kein Studium beginnen, darf es weder Studiengebühren noch bezahlte Elitestudiengänge an einer öffentlichen Hochschule geben. Den Abbau von immer mehr Lehrstühlen und die Verkleinerung des Studienangebots lehnen wir ab. Die Studien- und Prüfungsordnungen müssen den Studierenden mehr Freiräume lassen, so dass ein freiheitliches und eigenverantwortliches Studium möglich ist. Denn Studieren soll den Blick für gesellschaftliche Zusammenhänge schärfen und nicht allein den Ansprüchen des Arbeitsmarktes angepasst sein. Zu einer offenen und freien Universität gehören aber auch offene Bibliotheken und genügend Bücher, die allen, nicht nur Studierenden, zur Verfügung stehen.

Mehr als die Hälfte der Studierenden an der HU sind weiblich, aber nur ein Viertel der Professor_innen sind Frauen. Wir verlangen die Beendigung dieses Missverhältnisses. Dazu muss es eine aufgeklärte Bekämpfung des anhaltenden Sexismus an der Universität geben. Auch Rassismus und die Diskriminierung von Menschen mit Behinderung dürfen keinen Platz an der HU haben. Deshalb müssen alle Gebäude der Universität barrierefrei umgestaltet werden. Außerdem fordern wir, dass es genug Betreuungsplätze für Kinder gibt. Nur so kann eine familienfreundliche Uni entstehen. Universität bedeutet für uns mehr als nur das Besuchen von Lehrveranstaltungen. Deshalb setzen wir uns für die Stärkung des Hochschulsportangebots ein und verlangen die notwendige Sanierung der maroden Sportanlagen.
Wir möchten als Studierende eine gleichberechtigte Mitbestimmung bei Personal- und Finanzfragen und fordern, dass alle Statusgruppen in den Gremien zu gleichen Teilen vertreten sind. Wir stehen für eine transparente Arbeit des Studierendenparlaments und des RefRats, in welchem wir das Referat für Politisches Mandat und Datenschutz, sowie das Referat für Ökologie und Umweltschutz besetzen.

Der Klimawandel und die zunehmende Umweltzerstörung ist eine der zentralen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Als grüne Hochschulgruppe ist uns die Verringerung des Ressourcenverbrauchs, sowie die Reduktion von CO2-Emissionen ein besonderes Anliegen. Darum setzen wir uns für ein striktes Wasser- und Energiesparen ein, sowie für die konsequente Verwendung von Recyclingpapier und für eine durchgehende Mülltrennung. Um die Abfallberge an der Uni zu verkleinern, fordern wir ein Tassenpfandsystem für Kaffee und Tee, statt Pappbecher mit Plastikdeckeln. Des weiteren soll der HumboldtStore nur noch faire und ökologisch hergestellte Produkte verkaufen dürfen. In allen Mensen muss es leckeres und bezahlbares Bio- bzw. veganes Essen geben, denn:
„Ja, ich will Bio. Aber für lau!“

Urabstimmung zum Semesterticket

Vom 25. bis 27. Oktober (Di-Do) findet an der HU die Urabstimmung über eine Fortführung des Semestertickets statt. Der aktuelle Vertrag mit dem VBB läuft zum Ende des WiSe 2011/2012 aus.

Nach Verhandlungen zwischen den Berliner Studierendenschaften und dem VBB liegt nun ein Angebot für eine Fortführung zu folgenden Preisen vor:

  • Ab SoSe 2012: 172,60 €(+2,8%)
  • Ab SoSe 2013: 176,00 €(+1,95%)
  • Ab SoSe 2014: 179,40 € (+1,95%)
  • Option: Erweiterung des Gültigkeitsbereichs auf Brandenburg für alle Studierenden für zusätzliche 42 €.

Zum Vergleich: Ein VBB Umweltticket Berlin kostet für 6 Monate 546,00 €, für Berlin-Brandenburg 1.080 €

Die Teilnahme an der Urabstimmung ist besonders wichtig, da für eine erfolgreiche Urabstimmung nicht nur mehr Ja- als Nein-Stimmen abgegeben werden müssen, sondern auch mindestens 10% der Wahlberechtigten mit Ja stimmen müssen. Bei der traditionell sehr geringen Wahlbeteiligung bei studentischen Wahlen kann das ziemlich knapp werden.

Wir möchten euch daher bitten: Geht bitte zur Abstimmung. Sagt „Ja!“ zum Semesterticket

Wo kann man Wählen?

  • Adlershof: Erwin Schrödinger-Zentrum, Konferenzraum 0‘119 (beim TIM‘s), geöffnet jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr
  • Unter den Linden 6 (Hauptgebäude), Garderobe gegenüber dem Audimax, geöffnet jeweils 11:00-18:00 Uhr
  • Mensa Nord, Hannoversche Straße 7, geöffnet jeweils 11:30-14.30 Uhr
  • Grimm-Zentrum: Geschwister-Scholl-Straße 3, Foyer, geöffnet jeweils 15:00-18:00 Uhr
  • Archäologie (Winckelmann-Institut): Unter den Linden 6, Raum 2079 (Hauptgebäude 2. OG, Westflügel), jeweils von 11 bis 18 Uhr
  • Institut für Asien- und Afrikawissenschaft, vor der Zweigbibliothek, Invalidenstraße 118, jeweils 10:30 bis 15 Uhr
  • Institut für Geschichte, Friedrichstraße 191/193 vor dem Raum 5010, jeweils von 12 bis 18 Uhr
  • Institut für Kulturwissenschaft, Sophienstraße 22a, Raum 1.06, nur Mittwoch, vorauss. von 10 bis 18 Uhr
  • Nordeuropainstitut, Dorotheenstr. 24, Fachschaftsraum, nur Mittwoch, 26. Oktober 2011
  • Institut für Sportwissenschaften: Philippstr. 13, nur Mittwoch
  • Institut für Sozialwissenschaften: Universitätsstr. 3, Öffnungszeiten unbekannt.

Alle weiteren Infos gibts beim Studentischen Wahlvorstand

Sommerpause

Grünboldt verabschiedet sich hiermit in die wohl verdiente akademische und politische Sommerpause. Weiter gehts mit Beginn des Wintersemesters!

Wir freuen uns dort auf viele neue Gesichter, die Lust haben die Universität aktiv zu gestalten und für eine ökologischere und soziale Hochschule zu streiten!

Treffen mit dem Studentenwerk und Anja Schillhaneck, MdA

Grünboldt hat gemeinsam mit den anderen Berliner Grünen Hochschulgruppen der FU und TU Treffen mit dem Studentenwerk und Anja Schillhaneck organisiert.

Bei dem Treffen mit dem Studentenwerk ging es vor allem um die Mensabetriebe und wir haben unsere Wünsche nach mehr regionalem, saisionalen und biologischen Essen in den Mensen eingebracht. Das Treffen blieb ohne feste Ergebnisse. Unsere Forderung nach einem wöchentlichen Veggie-Day wurde leider vorerst abgelehnt. Nichtsdestotrotz werden wir dran bleiben und weiter für ein noch besseres und ökologischeres Angebot in den Berliner Mensen kämpfen.

Am Dienstag findet ein Treffen mit Anja Schillhaneck statt, der wissenschaftspolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Es wird um die Pläne der Grünen zum Thema Hochschulpolitik nach einer möglichen Regierungsbeteiligung im Herbst gehen.

Neues Mitglied bei Campusgrün

Seit letztem Wochenende sind wir nun ganz offiziell Mitglied bei Campusgrün - das Bündnis grün-alternativer Hochschulgruppen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den anderen grünen Hochschulgruppen und hoffen auf tolle und kreative Ideen für die grüne und soziale Universität!
www.campusgruen.de

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